Februar 2, 2006
Das Gesicht im Wind - Eine Reise in die Dales (in vier Teilen)
Teil 2: Erste Prüfungen
Bereits im Vorfeld stand diese Reise unter keinem guten Stern. Nur mit Mühe war es uns gelungen eine Crew für jenes Unternehmen anzuheuern, das uns, selbst nachdem wir bereits dreieinhalb Tage wieder in sicheren Gefilden sind, tagsüber noch so manche schlaflose Stunde beschert.
Als trügen wir ein Kainsmal, hatten wir erst am Vortag unserer Abreise die endgültige Zusage zweier Begleiter. Die des besonnenen, mit ausgezeichneten Reflexen gesegneten Pat am Steuer und der hellwachen Stef, einer gelernten Navigatorin. Beide sollten sich als Glücksgriff erweisen. Häufig zeigen sich erst in Momenten höchster Not die wahren Charaktere und wo sich ansonsten Spreu und Weizen trennen, blieben Pat und Stef stets besonnen und hellwach.
Am Vorabend hatte Pat unser Schiff, die ?Subishi? noch aufgetakelt und so brachen wir vollbeladen und gut ausgerüstet am Morgen des 28. Januar auf und nahmen Kurs auf die Dales. Als nach etwa zwanzig Minuten ewige Kreisverkehre, laute Straßenbeläge und Wochenendverkehr an den Nerven der Besatzung zu zerren beginnen, ist unsere erste Zwischenetappe ?Harrogate? noch lange nicht in Sicht. Es dauert eine schier endlose Weile bis endlich die Stadt der Parks und Blumen am Horizont auftaucht. Auch dort ist an eine rasche Durchquerung nicht zu denken. Blumen und Parks ja, Grüne Welle? In Harrogate eher von nachgeordnetem Rang.
Die nächste Station, Skipton, wird zu einem kleinen Waterloo für uns. Kaum haben wir die Stadtgrenze überquert, verlieren wir jegliche Orientierung und weitere wertvolle Zeit. Unwirklich scheint uns der Markt, dessen buntes Treiben sich entlang der Straßen abspielt, kaum Wahr das Kastell, das halbhoch über der Stadt thront. Es ist Stef, die in dieser Situation die Ruhe bewahrt. Systematisch führt sie uns und die Subishi immer wieder vom selben Punkt aus sternförmig aus der Stadt und uns nach nur wenigen Fehlversuchen schließlich wieder auf den richtigen Weg. Allein der feste Glaube an unser Fortune lässt uns in dieser Stunde nicht alle Hoffnung fahren.
Teil 3. Die Entscheidung
Dem argen Schnitter eben so von der Schippe gesprungen, hält das Schicksal bereits die nächste Prüfung für uns bereit. Flaute: Kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen, dröge Eintönigkeit bestimmt unsere Reise in der nächsten Zeit. Bizarre Felsformationen, dürres Heidkraut, Trockenbaumauern und pittoreske Dörfer ziehen vorbei, um von neuen bizarren Felsformationen, dürrem Heidekraut, Trockenbaumauern und Schafen abgelöst zu werden. In Situationen wie diesen zeigt sich die wahre Größe von Menschen. Pat ist sehr groß. Während wir anderen, dem Schicksal ergeben, wie Lämmer zur Schlachtbank schaukeln, gräbt Pat tief in seiner mit Erfahrung reich gefüllten Schatzkiste. Es wird für immer ein Rätsel bleiben, wie es ihm schließlich gelang die Subishi sicher nach Malham zu führen.
Im Glückstaumel Malham noch vor Sonnenuntergang erreicht zu haben, beschließen wir Cove, Tarn und Lake in einem ?Spaziergang? zu besuchen. Hochmut, den wir schon bald bitter bereuen. Kaum haben wir mit letzter Kraft Malham Cove erklommen, da müssen wir erkennen, wie weit sich drei Meilen anfühlen. An vielen Weggabelungen meines Lebens half mir stets eine Weisheit Archipoetas dabei eine Entscheidung zu finden: ?Meum est propositum in taberna mori.? Auch heute beschließe ich, mich an diesem Satz auf- und auszurichten. Nur selten trifft man auf Reisebegleiter, die neben Reiseziel auch Weltanschauung teilen. Um so bemerkenswerter ist unsere Einigkeit. Wozu laufen, wenn überallhin enge, unübersichtliche und kaum ausgebaute Strassen führen? Wozu sind wir mit ?Subishi? gekommen?
Bereits im Vorfeld stand diese Reise unter keinem guten Stern. Nur mit Mühe war es uns gelungen eine Crew für jenes Unternehmen anzuheuern, das uns, selbst nachdem wir bereits dreieinhalb Tage wieder in sicheren Gefilden sind, tagsüber noch so manche schlaflose Stunde beschert.
Als trügen wir ein Kainsmal, hatten wir erst am Vortag unserer Abreise die endgültige Zusage zweier Begleiter. Die des besonnenen, mit ausgezeichneten Reflexen gesegneten Pat am Steuer und der hellwachen Stef, einer gelernten Navigatorin. Beide sollten sich als Glücksgriff erweisen. Häufig zeigen sich erst in Momenten höchster Not die wahren Charaktere und wo sich ansonsten Spreu und Weizen trennen, blieben Pat und Stef stets besonnen und hellwach.
Am Vorabend hatte Pat unser Schiff, die ?Subishi? noch aufgetakelt und so brachen wir vollbeladen und gut ausgerüstet am Morgen des 28. Januar auf und nahmen Kurs auf die Dales. Als nach etwa zwanzig Minuten ewige Kreisverkehre, laute Straßenbeläge und Wochenendverkehr an den Nerven der Besatzung zu zerren beginnen, ist unsere erste Zwischenetappe ?Harrogate? noch lange nicht in Sicht. Es dauert eine schier endlose Weile bis endlich die Stadt der Parks und Blumen am Horizont auftaucht. Auch dort ist an eine rasche Durchquerung nicht zu denken. Blumen und Parks ja, Grüne Welle? In Harrogate eher von nachgeordnetem Rang.
Die nächste Station, Skipton, wird zu einem kleinen Waterloo für uns. Kaum haben wir die Stadtgrenze überquert, verlieren wir jegliche Orientierung und weitere wertvolle Zeit. Unwirklich scheint uns der Markt, dessen buntes Treiben sich entlang der Straßen abspielt, kaum Wahr das Kastell, das halbhoch über der Stadt thront. Es ist Stef, die in dieser Situation die Ruhe bewahrt. Systematisch führt sie uns und die Subishi immer wieder vom selben Punkt aus sternförmig aus der Stadt und uns nach nur wenigen Fehlversuchen schließlich wieder auf den richtigen Weg. Allein der feste Glaube an unser Fortune lässt uns in dieser Stunde nicht alle Hoffnung fahren.
Teil 3. Die Entscheidung
Dem argen Schnitter eben so von der Schippe gesprungen, hält das Schicksal bereits die nächste Prüfung für uns bereit. Flaute: Kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen, dröge Eintönigkeit bestimmt unsere Reise in der nächsten Zeit. Bizarre Felsformationen, dürres Heidkraut, Trockenbaumauern und pittoreske Dörfer ziehen vorbei, um von neuen bizarren Felsformationen, dürrem Heidekraut, Trockenbaumauern und Schafen abgelöst zu werden. In Situationen wie diesen zeigt sich die wahre Größe von Menschen. Pat ist sehr groß. Während wir anderen, dem Schicksal ergeben, wie Lämmer zur Schlachtbank schaukeln, gräbt Pat tief in seiner mit Erfahrung reich gefüllten Schatzkiste. Es wird für immer ein Rätsel bleiben, wie es ihm schließlich gelang die Subishi sicher nach Malham zu führen.
Im Glückstaumel Malham noch vor Sonnenuntergang erreicht zu haben, beschließen wir Cove, Tarn und Lake in einem ?Spaziergang? zu besuchen. Hochmut, den wir schon bald bitter bereuen. Kaum haben wir mit letzter Kraft Malham Cove erklommen, da müssen wir erkennen, wie weit sich drei Meilen anfühlen. An vielen Weggabelungen meines Lebens half mir stets eine Weisheit Archipoetas dabei eine Entscheidung zu finden: ?Meum est propositum in taberna mori.? Auch heute beschließe ich, mich an diesem Satz auf- und auszurichten. Nur selten trifft man auf Reisebegleiter, die neben Reiseziel auch Weltanschauung teilen. Um so bemerkenswerter ist unsere Einigkeit. Wozu laufen, wenn überallhin enge, unübersichtliche und kaum ausgebaute Strassen führen? Wozu sind wir mit ?Subishi? gekommen?
Mai 20, 2005
Da geht mir ein Licht auf
Von wegen Zwiebeln gegessen! Ich bin schon seit über 70 Jahren tot! Da darf man ruhig mal ein wenig riechen.
Oktober 12, 2004
Für das Gedicht möchte ich mich entschuldigen. Zwar ist Vieles schlimmer als erwartbare Gags in Gedichtform, sein müssen sie aber trotzdem nicht. Dafür habe ich mir etwas Krudes ausgedacht, das ich mal eben schnell zum Besten geben möchte:
Kann Durchdenwald Ohnewald exisiteren? Ohnewald ist die Verneinung. Durchdenwald dagegen setzt Wald voraus. Ist dann Durchdenwald Papier und Ohnewald die Schere? Den Teufel (Wer/Was ist Teufel?) zumindest kennen sie beide. Ob sie sich bei einer Namensmesse kennengelernt haben? Zur Happy Hour beim Waldmeister-Zelt? Alle Gäste, die zwischen 18 Uhr und 20 Uhr kommen und beweisen können, dass ihr Name ?Wald? enthält, bekommen ein Freigetränk! Und beim Gespräch über gemeinsame Bekannte das Gespräch auf den Teufel lenkten? An zufällige Zusammenarbeit mag ich nicht glauben.
Kann Durchdenwald Ohnewald exisiteren? Ohnewald ist die Verneinung. Durchdenwald dagegen setzt Wald voraus. Ist dann Durchdenwald Papier und Ohnewald die Schere? Den Teufel (Wer/Was ist Teufel?) zumindest kennen sie beide. Ob sie sich bei einer Namensmesse kennengelernt haben? Zur Happy Hour beim Waldmeister-Zelt? Alle Gäste, die zwischen 18 Uhr und 20 Uhr kommen und beweisen können, dass ihr Name ?Wald? enthält, bekommen ein Freigetränk! Und beim Gespräch über gemeinsame Bekannte das Gespräch auf den Teufel lenkten? An zufällige Zusammenarbeit mag ich nicht glauben.
Oktober 7, 2004
bust da rhymes
El jocho hat,
der Leser ist platt,
flott ein kleines Gedichtlein gereimt.
Jetzt sinkt er glatt,
vor Anstrengung matt,
zurück in den Stuhl und hat keine Lust mehr.
der Leser ist platt,
flott ein kleines Gedichtlein gereimt.
Jetzt sinkt er glatt,
vor Anstrengung matt,
zurück in den Stuhl und hat keine Lust mehr.